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Foto: Dino Eisele
Wilbers-BMW-Racing: Der Chef feiert seinen 70. Geburtstag
und Florian Alt liefert die Geschenke

Wenn jemand Geburtstag hat - und dann auch noch den 70. Ehrentag - dann gibt es etwas zu feiern. Florian Alt bescherte seinem Teamchef Benny Wilbers auf der Rennstrecke in der Motorsport Arena Oschersleben das Beste, was passieren konnte: die Pole Position und den ersten Saisonsieg in der IDM Superbike. Der 26-jährige BMW M 1000 RR-Fahrer zeigte, dass der Albtraum vom Saisonauftakt noch lange nicht das Ende des Titelkampfes bedeutete. Das Wilbers-BMW-Team spielt wieder mit in der höchsten Motorradklasse Deutschlands.

Ein Sieg und ein zweiter Platz haben die Euphorie im Wilbers-BMW-Team neu entfacht. Nach dem katastrophalen Saisonauftakt vor zwei Wochen auf dem Lausitzring mit zwei technisch bedingten Ausfällen in den Rennen, hat Florian Alt in Oschersleben ein Glanzlicht gesetzt. Es begann schon im Qualifying, als der Nümbrechter in seiner schnellsten Runde sogar den aktuellen Streckenrekord unterbot. Eine Zeit von 1:24,840 min hatte bisher noch niemand geschafft. Alt qualifizierte sich mit 13 Tausendstelsekunden Vorsprung vor dem Meisterschaftsführenden Markus Reiterberger. Der Vorteil war winzig, zugleich aber eine ganze Welt.

Florian Alt übernahm auch im ersten Lauf am Rennsonntag die Führung vor Markus Reiterberger, der in der 14. Runde ein Überholmanöver startete, dem sich Alt geschlagen geben musste. Doch so einfach machte er es dem Bayern nicht. Alt ließ nicht locker, klebte am Hinterrad des Bayern und er zog am Ende fast unglaublich durch, was Reiterberger zuvor nicht gelungen war: Er überholte ihn in einer mutigen, aber lupenreinen Aktion im „Shell-S“. Sieg für Florian Alt! Es war eine Erlösung für das ganze Team. Alt schrie seine Emotionen noch auf der Strecke heraus. „In der letzten Runde habe ich gedacht, dass ich irgendwie wieder an Reiti vorbeikommen muss. Und es hat geklappt.“

Und Benny Wilbers meinte: „Mich haben einige Personen auf den weichen Hinterreifen, den Florian benutzt hat, angesprochen. Die Wahl wäre doch sehr riskant.“ Reiterberger hatte nämlich auf eine härtere Mischung gesetzt, die sicherer erschien und im Rennbetrieb länger durchhalten und Grip haben sollte. Tat sie aber nicht. Wilbers fügt deshalb an: „Flo und Reiti haben das gleiche Motorrad, aber ein anderes Fahrwerk. Jetzt konnte man sehen, was unser hauseigenes Wilbers-Fahrwerk zu leisten vermag und wie sich bei uns der Reifen verhält, der immer eine entscheidende Rolle spielt.

“Im zweiten Lauf musste Sieger Florian Alt aufgrund der Reversed Grid-Regelung von der neunten Position aus starten. Im Gegensatz zu Reiterberger, der sich von der achten Position einen direkten Weg an die Spitze bahnen konnte, steckte Alt erst einmal im Getümmel fest und brauchte drei Runden, ehe die Bahn für ihn frei war. Reiterberger konnte er zwar so nicht mehr knacken, doch auch als Zweiter des Rennens rutschte Alt innerhalb von sechs Stunden in der Gesamtwertung von Null auf den dritten Platz vor. Da steckt noch jede Menge Potential drin. Eine Neuauflage des Kampfes um die IDM-Krone ist in knapp fünf Wochen im tschechischen Most angesagt.

IDM-Kalender 2022
06.05. – 08.05. Lausitzring
20.05. – 22.05. Oschersleben
24.06. – 26.06. Most (CZ)
22.07. – 24.07. Schleizer Dreieck
12.08. – 14.08. Assen (NL)
02.09. – 04.09. Red Bull Ring (A)
23.09. – 25.09. Hockenheim

Fotos: Dino Eisele
Wilbers-BMW-Racing: The boss celebrates his 70th birthday
and Florian Alt delivers the presents
When it's someone's birthday - and then also their 70th day of honor - there's something to celebrate. Florian Alt gave his team boss Benny Wilbers the best thing that could have happened on the race track at the Motorsport Arena Oschersleben: pole position and the first win of the season in IDM Superbike. The 26-year-old BMW M 1000 RR rider showed that the nightmare of the season opener was far from the end of the title fight. The Wilbers-BMW team plays again in the highest motorcycle class in Germany.

A victory and a second place have rekindled the euphoria in the Wilbers-BMW team. After the catastrophic season opener two weeks ago at the Lausitzring with two technical failures in the races, Florian Alt has set a highlight in Oschersleben. It began in qualifying, when the driver from Nümbrecht even beat the current track record on his fastest lap. No one had ever achieved a time of 1:24.840 min before. Alt qualified 13 thousandths of a second ahead of championship leader Markus Reiterberger. The advantage was tiny, but at the same time a whole world away.

Florian Alt also took the lead in the first race on race Sunday ahead of Markus Reiterberger, who started an overtaking maneuver on the 14th lap, to which Alt had to admit defeat. But he did not make it that easy for the Bavarian. Alt didn't let up, stuck to the Bavarian's rear wheel and in the end he pulled off almost unbelievably what Reiterberger hadn't managed before: he overtook him in a bold but flawless move in the "Shell-S". Victory for Florian Alt! It was a redemption for the whole team. Alt was still shouting out his emotions on the track. "On the last lap I thought that somehow I had to get past Reiti again. And it worked."

And Benny Wilbers said, "I was approached by some people about the soft rear tire that Florian used. The choice would be very risky after all." Reiterberger had in fact relied on a harder compound, which seemed safer and should last longer in racing and have grip. But it didn't. Wilbers therefore added: "Flo and Reiti have the same bike, but a different chassis. Now you could see what our in-house Wilbers suspension is capable of and how the tire behaves with us, which always plays a decisive role.

"In the second race, winner Florian Alt had to start from ninth position due to the Reversed Grid rule. Unlike Reiterberger, who was able to make his way directly to the front from eighth position, Alt was stuck in the thick of the action at first and needed three laps before the track was clear for him. He wasn't able to break Reiterberger, but even as the race's runner-up, Alt moved up from zero to third place in the overall standings within six hours. There's still plenty of potential there. A new edition of the battle for the IDM crown will be held in Most in the Czech Republic in just under five weeks.

IDM calendar 2022
06.05. - 08.05. Lausitzring
20.05. - 22.05. Oschersleben
24.06. - 26.06. Most (CZ)
22.07. - 24.07. Schleizer Dreieck
12.08. - 14.08. Assen (NL)
02.09. - 04.09. Red Bull Ring (A)
23.09. - 25.09. Hockenheim (Germany)


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